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Air France-KLM fliegt immer tiefer in die roten Zahlen
dpa, 03.05.2013
Paris (dpa) - Die angeschlagene Lufthansa-Konkurrentin Air France-KLM ist im ersten Quartal noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stieg der Verlust im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 66,2 Prozent auf 630 Millionen Euro. Das wirtschaftliche Umfeld sei weiter schwierig, teilte die französisch-niederländische Fluggesellschaft am Freitag in Paris mit.
Air France-KLM fährt derzeit einen harten Sparkurs, dem auch mehrere Tausend Stellen zum Opfer fallen. Der im Sommer aus dem Amt scheidende Konzernchef Jean-Cyril Spinetta bestätigte den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Danach soll der Konzernumbau fortgesetzt und die Nettoverschuldung weiter reduziert werden. Ende März lag sie bei 5,9 Milliarden Euro.
Im operativen Geschäft machte Air France-KLM im ersten Quartal Fortschritte. Der Verlust verringerte sich von 611 auf 530 Millionen Euro, wozu auch höhere Ticketpreise beitrugen. Damit traf der Konzern die Erwartungen des Marktes. Der Umsatz legte auch Dank eines höheren Umsatzes pro Passagier um 1,3 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro zu.
Die Lufthansa hatte am Vortag einen Quartalsumsatz in Höhe von 6,6 Milliarden Euro gemeldet. Der saisontypische Verlust im operativen Geschäft fiel mit 359 Millionen Euro so hoch aus wie ein Jahr zuvor.


