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Lufthansa rechnet trotz Streiks nicht mit übervollen Abflughallen
dpa, 21.04.2013
Frankfurt/Main (dpa) - Trotz des Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi und der radikalen Streichungen im Flugplan rechnet die Lufthansa am Montag nicht mit überfüllten Abflughallen. «Im Gegenteil», sagte Unternehmenssprecherin Sandra Kraft. «Es ist davon auszugehen, dass es am Montag an den Flughäfen sehr ruhig wird.»
Von den insgesamt 1720 geplanten Abflügen in Deutschland würden voraussichtlich nur 32 starten. «Und wir haben versucht, unseren Passagieren so früh wie möglich Planungssicherheit zu geben, indem wir die Streichliste veröffentlichen», sagte Kraft am Sonntag in Frankfurt. Besonders vom Streik betroffen sind die Flüge innerhalb Deutschlands und Europas. Feldbetten würden am Flughafen zunächst aber nicht aufgestellt.
Die Fluggesellschaft empfiehlt allen Reisenden, sich frühzeitig vor Reiseantritt auf www.lufthansa.com unter «Aktuelle Fluginformationen» und unter «Meine Buchungen» über den Status ihres Fluges zu informieren. Darüber hinaus hat Lufthansa für Anrufe aus Deutschland die kostenfreie Telefonnummer 0800 850 60 70 geschaltet.
Es ist bereits die zweite Welle von Arbeitsniederlegungen in dem Tarifkonflikt um Entgelte und Arbeitsbedingungen von rund 33 000 Technikern und Serviceleuten. Am 21. März waren bei einem weit kürzeren Warnstreik 700 Flüge ausgefallen.


